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Fortbildung ist reine Geldverschwendung, Teil 1

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Fortbildung kann auch im Haus stattfinden

11 Okt Fortbildung ist reine Geldverschwendung, Teil 1

Wie Fortbildungen für ein Unternehmen den größten Nutzen bringen

Fortbildung von Mitarbeitern ist in den meisten Unternehmen selbstverständlich. Aber nicht immer haben diese Fortbildungen den größt möglichen Nutzen für das Unternehmen. Was ist also zu bedenken, wenn es um dieses Thema geht?

Hier werden in lockerer Reihenfolge die verschiedenen Aspekte dieses Themas beleuchtet und Verbesserungsmöglichkeiten für Unternehmen aufgezeigt.

Um folgende Themen wird es dabei gehen:

  1. Der Bedarf von Fortbildungen wird ermittelt.
  2. Es wird festgelegt, welche Fortbildungen durchgeführt werden sollen.
  3. Ein Anbieter wird ausgesucht.
  4. Es wird festgelegt, wer zu der Fortbildung geht
  5. Die Fortbildung findet statt.
  6. Der Mitarbeiter wendet das Gelernte an.
  7. Die Wirksamkeit der Fortbildung wird geprüft
  8. Was hat das mit Einzelunternehmern zu tun??

 

So oder so ähnlich läuft es in vielen, auch zertifizierten, Unternehmen ab.

Warum ist der Nutzen trotzdem so gering?

Heute also:

1. Der Bedarf an Fortbildungen wird ermittelt

Wie macht man das? Woher weiß ich als Unternehmer, welchen Bedarf es gibt? Was sind also die Quellen, aus denen der Bedarf ermittelt werden kann?

Hier, als Beispiel, vier Quellen:

  • Der Bedarf des einzelnen Mitarbeiters
  • Der Bedarf einer Abteilung
  • Der Bedarf des Unternehmens
  • Der Bedarf aus externen Forderungen

 

Bedarf bei den Mitarbeitern:

Schon bei der Einstellung kann sich herausstellen, dass der Wunschkandidat in einzelnen Punkten Schwachstellen hat. Der Kandidat hat z.B. noch nie mit einem bestimmten Programm, z.B. Lexware,  gearbeitet. Also wird er eine Einführung in das Programm bekommen.

Ein Mitarbeiter arbeitet schon längere Zeit mit Excel. Es stellt sich dann aber heraus, dass er bestimmte Funktionen nicht kennt. Also erhält er eine weitergehende Einführung.

Ein Mitarbeiter macht immer wieder den selben Fehler. Es stelt sich heraus, dass er nicht wusste, wie es richtig funktioniert. Er erhält eine Fortbildung, damit der Fehler nicht wieder auftritt. ( Wie gut, dass es ein Fehlermanagement gibt.)

Bei den regelmäßigen Mitarbeitergesprächen zeigt ein Mitarbeiter Interesse, sein Wisen zu erweitern, um mehr Verantwortung übernehmen zu können.

Das sind nur einige Beispiele. Was fällt Ihnen dazu noch ein?

 

Der Bedarf einer Abteilung

Das, was für einzelne Mitarbeiter gilt, gilt im großen Ganzen auch für Abteilungen:

  • Gibt es Schwachstellen in der Abteilung? (Keine gute Zusammenarbeit im Team, nicht ausreichende Informationsweitergabe?)
  • Treten immer wieder Fehler auf?
  • Läuft die Verbindung zu anderen Abteilungen nicht reibungslos? (Kommunikation)
  • Gibt es neue Anforderungen an die Abteilung? (Umstrukturierung, Personalengpässe)

Ales Anlässe für Fortbildungen.

 

Der Bedarf des Unternehmens

Die sich ändernde Altersstruktur stellt die Unternehmen vor große Herausforderungen.

  • Kann ich künftig noch meine Stellen angemessen besetzen?
  • Wie entwickelt sich der Markt?
  • Was machen meine Mitbewerber?

 

Diese Fragen haben auch Einfluss auf die Fortbildungen im Unternehmen.

So kann ein Unternehmen z.B. gute Mitarbeiter weiterqualifizieren mit der Maßgabe, dass diese später frei werdende Führungsstellen übernehmen.

Eine Modifizierung des Angebots braucht auch entsprechend geschulte Mitarbeiter.

Ein erweitertes Angebot erfordert andere Qualifikationen.

Und zum Schluss: Werden Abteilungen geschlossen, können Mitarbeiter qualifiziert werden, andere Abteilungen zu unterstützen, so dass es nicht zu Entlassungen kommen muss.

 

Der Bedarf aus externen Forderungen

Gibt es Kundenanforderungen, die umgesetzt werden sollen und somit eine Fortbildung der Mitarbeiter notwendig macht?

Stellen der Gesetzgeber oder Behörden (neue) Forderungen? Hier als Beispiele: Ersthelfer, E- Checks, das neue Datenschutzgesetz, Gesetze zum Umweltschutz.

Wer hat sonst noch Einfluss auf Ihr Unternehmen und kann Ihnen Vorgaben machen?

 

Das alles zu erfassen macht Mühe. Sie müssen sich die Zeit nehmen, über all die Dinge nachzudenken. Das ist aber Teil der strategischen Ausrichtung Ihres Unternehmens. Und Sie überlassen den Erfolg doch nicht dem Zufall?

Hierbei soll auch nicht das oben genannte Ziel aus den Augen verlieren:

Den größtmöglichen Nutzen von Fortbildungen für Ihr Unternehmen.

Beim nächsten Mal wird es um das Thema gehen: Auswahl der Fortbildungen und  der Anbieter.

Ute Scheer- Ihre Ansprechpartnerin für Qualitätsmanagement in der Elbe- Bille- Region.

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