Risikomanagement in der ISO 9001:2015 (2) - q.u.o.
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Risikomanagement in der ISO 9001:2015 (2)

10 Mrz Risikomanagement in der ISO 9001:2015 (2)

Einen besonderen Schwerpunkt legt die ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagement) auf das Risikomanagement.

Hier ist kein Risikomanagement im üblichen Sinne gefordert. Vielmehr soll sich jeder Unternehmer darüber im Klaren sein, welche Risiken die einzelnen Prozesse enthalten. Um diese Risiken zu minimieren, werden Maßnahmen festgelgegt.

 

Beispiel: Ein Kunde beschwert sich telefonisch. Die Beschwerde wird aufgenommen, aber der Mitarbeiter notiert sich nicht den Namen und die Telefonnummer des Kunden. Die Folge: Die Beschwerde kann zwar bearbeitet werden, der Kunde erhält aber keine Rückmeldung, welche Lösung gefunden wurde.

 

Die Folge: Der Kunde ist unzufrieden.

 

Mögliche Maßnahme zur Risikominimierung: Er gibt einen Zettel “Telefonische Beschwerdeannahme”, auf dem die zu erfragenden Daten aufgelistet sind – und auf dem natürlich Platz ist für die Beschwerde. So können die Daten nicht verloren gehen, der Kunde kann eine Rückmeldung erhalten und ggf. sagen, ob das Problem auch aus seiner Sicht gelöst ist.

Außerdem erhält der Beschwerdebeauftragte gleich schriftlich Informationen über Beschwerden, die er dann auswerten kann.

 

Das Ziel ist ja, dass eine solche Beschwerde nicht noch einmal vorkommt.

 

In der ISO 9001:2015 entfallen damit die Punkte “Korrekturmaßnahmen” und “Vorbeugungsmaßnahmen”.

 

Wenn Sie mehr wissen wollen, nehemn Sie noch heute Kontakt mit mir auf!